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Bridge Kartenspiel online – zu zweit im Team

Das klassische Kartenspiel für zwei Teams: Reize um den Kontrakt, spiele als Alleinspieler deine Hand und den Dummy und tritt gegen zwei Computergegner an.

Du (Süd) und Lukas (Nord, dein Partner) gegen Anna und Julia. Gespielt werden 4 Boards nach Chicago-Art: Wer mehr Punkte sammelt, gewinnt!

So spielst du Bridge

Vier Spieler bilden zwei Teams: Du (Süd) spielst mit deinem Partner gegenüber (Nord). Jeder bekommt 13 Karten. In der Reizung sagt jeder reihum etwas an: Passe, Kontra, Rekontra oder ein Gebot aus einer Zahl von 1 bis 7 und einer Farbe oder SA (Sans Atout, ohne Trumpf). Die Zahl gibt an, wie viele Stiche über 6 das Team machen will, und jedes Gebot muss höher sein als das vorige (♣ < ♦ < ♥ < ♠ < SA). Drei Passe hintereinander beenden die Reizung.

Das letzte Gebot wird zum Kontrakt, und wer im Team diese Farbe zuerst genannt hat, ist der Alleinspieler. Sein linker Nachbar spielt die erste Karte aus, danach legt der Partner des Alleinspielers seine Karten offen auf den Tisch: Das ist der Dummy. Bist du Alleinspieler, spielst du deine Karten und die des Dummys; ist dein Partner Alleinspieler, übernimmt der Computer für ihn. Du musst Farbe bedienen; wer die Farbe nicht hat, darf mit Trumpf stechen. Die höchste Karte der ausgespielten Farbe (oder der höchste Trumpf) gewinnt den Stich.

Erfüllt ein Team seinen Kontrakt, bekommt es die Stichpunkte (20 in ♣/♦, 30 in ♥/♠, 40 für den ersten Stich in SA und 30 für jeden weiteren) plus Prämien: 50 für einen Teilkontrakt, 300 für ein Vollspiel (500 in Gefahr) und Schlemm-Prämien. Fällt der Kontrakt, bekommen die Gegner 50 pro fehlendem Stich (100 in Gefahr), mit Kontra deutlich mehr. Eine Partie hat 4 Boards, und es gewinnt, wer die meisten Punkte sammelt.

Häufige Fragen

Was ist Chicago-Bridge und warum kein Rubber?

Beim Rubber-Bridge spielen die Teams, bis eines zwei Vollspiele gewonnen hat, und Teilergebnisse werden von Board zu Board mitgenommen – das kann viele Runden dauern. Beim Chicago sind es immer 4 Boards mit fester Gefahrenlage: Im 1. ist niemand in Gefahr, im 2. und 3. das Team des Gebers und im 4. alle. Jedes Board wird hier wie im Turnierbridge gewertet (Teilkontrakt 50, Vollspiel 300 oder 500), das ist leichter zu überblicken.

Welches Reizsystem nutzt der Computer?

Ein einfaches natürliches System: Eröffnung auf Stufe 1 ab 12 Figurenpunkten (Ass 4, König 3, Dame 2, Bube 1), Oberfarbe (♥ oder ♠) nur mit 5 Karten, 1 SA mit 15 bis 17 Punkten und ausgeglichener Hand, 2 SA mit 20 bis 21. Die Antworten zeigen 4er-Farben oder unterstützen die Farbe des Partners, und das Team bleibt im Vollspiel (3 SA, 4♥, 4♠ oder 5 in einer Unterfarbe) stehen, wenn es zusammen etwa 25 Punkte hat.

Wann sollte ich Kontra geben?

Auf niedriger Stufe ist ein Kontra direkt nach der gegnerischen Eröffnung ein Informationskontra: Es zeigt rund 12 Punkte, wenige Karten in der Gegnerfarbe und bittet den Partner, seine beste Farbe zu nennen. Bei hohen Kontrakten ist Kontra ein Strafkontra: Du glaubst, dass die Gegner fallen, und willst die Strafe verdoppeln.